• Präsentation

    Um Schritt halten zu können mit den gesellschaftlichen Entwicklungen, muss sich das Luxemburger Bildungssystem kontinuierlich und in permanentem Austausch mit der Gesellschaft weiter entwickeln. Dies ist jedoch nur durch eine Dynamik möglich, die aus den Schulen selber kommt. Aus diesem Grund müssen die Schulen in ihrer Entwicklung wissenschaftlich fundiert unterstützt werden. Es braucht starke Schulleitungen, die untereinander vernetzt sind.

  • Projekt: „In die Schulen, mit den Schulen“

    Von unseren Schulen geht eine enorme Innovationskraft aus: es gibt unzählige Initiativen, Projekte, Methoden, etc. Tagtäglich werden Antworten auf drängende Fragen gesucht und gefunden.

    Viele dieser Initiativen verdienen es, bei Reformbemühungen auf nationaler Ebene berücksichtigt zu werden. Sie sind aber auch der Garant dafür, dass mehr Autonomie es den Schulen noch besser erlauben wird, auf die konkreten Bedürfnisse der eigenen Schülerpopulation einzugehen. Es gilt unbedingt, diese Initiativen zu dokumentieren und hervorzuheben beziehungsweise zu würdigen.

  • Schulen vernetzen

    Das Ministerium wird das Umfeld so organisieren, dass es Schulen erlaubt wird, sich in Netzwerken zu organisieren, sodass Synergien geschaffen, Schulentwicklungsprozesse gemeinsam gedacht werden können und von und miteinander gelernt werden kann.

  • Schulleitungen stärken

    Damit mehr Autonomie in den Schulen möglich ist, bedarf es starker Schulleitungen, die in der Lage sind, ihre Schulen zu entwickeln. Sie müssen kurz-, mittel und langfristige Prozesse der Schulentwicklung anstoßen, begleiten und evaluieren. In diesem Sinne wird eine Analyse bezüglich des Fortbildungsbedarfs der Direktionen gemacht, aber auch darüber, ob die Direktionen heute schon so aufgestellt sind, damit sie in einem Kontext von mehr Autonomie adäquat arbeiten können.

  • Bildungsdebatten initiieren

    Damit in schulrelevanten Fragen alle Akteure auf Augenhöhe miteinander diskutieren können, wird das Ministerium eine Reihe von Bildungsgipfeln organisieren. Eine erste nationale Bildungskonferenz zum Thema des schulischen Scheiterns wird im Spätherbst 2015 stattfinden. Die Universität Luxemburg fungiert als Partner.