• Präsentation

    Bildung bedeutet mehr als den Erwerb von Wissen. Sie ist Ergebnis ko-konstruktiver Aneignungsprozesse und wird in der Entwicklung individueller Kompetenzen für die Bewältigung neuer Anforderungen wirksam. Bildung trägt zum Empowerment des Menschen bei und befähigt zu eigenbestimmter Lebensführung sowie zur Aneignung von Selbstbildungsmöglichkeiten. Anders ausgedrückt: Bildung ist für alle Kinder eine wesentliche Ressource für die Bewältigung ihres Alltags und für die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft.

    Im Sinne ganzheitlicher Bildung ist es wichtig, dass Bildungsprozesse, die im Laufe des Tages in formalen, non-formalen und informellen Settings stattfinden, aufeinander Bezug nehmen. So können Kinder und Jugendliche ihre individuellen Interessen freiwillig und selbstbestimmt erweitern und vertiefen. Neues Wissen kann nur vom eigenen Erfahrungshintergrund her verstanden werden und so an Relevanz für die eigene Persönlichkeit und Kompetenzentwicklung gewinnen.

    Bildungsprozesse werden als lebenslange Wechselwirkungsprozesse zwischen Individuum und Umwelt verstanden. Der Mensch verändert seine Umwelt, die wiederum verändernd auf ihn einwirkt. Dabei geht es um die zentrale Positionierung des Individuums im Prozess der Weltaneignung sowie um die Einbeziehung der eigenen Erfahrungen und deren Reflexion in Hinsicht auf eine Veränderung der Welt- und Selbstsicht.

    Um diesen Ansprüchen zu genügen, wird das Ministère de l’Éducation nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse über die kommenden Jahre u.a. in den verschiedenen Regionen des Landes Abteilungen (Inspektion, EDIFF, ONE, CIS, SNJ, agents régionaux, etc.) räumlich zusammenbringen. So sollen in den Regionen zentrale Anlaufstellen (guichet unique) entstehen, wo Eltern, Kinder und Erzieher sowie Lehrpersonen Ansprechpartner finden.

  • Regionale Büros des MENJE

    In den Regionen des Landes werden zentrale Anlaufstellen (guichet unique) geschaffen, wo Eltern, Schüler Kinder und Erzieher sowie Lehrpersonen möglichst direkte Ansprechpartner finden, die ihnen zu allen schul- und betreuungsspezifischen Fragen Antworten liefern können. Darüber hinaus soll durch diese Synergien eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Akteuren möglich werden.

    Ein erstes Beispiel solch einer zentralen Anlaufstelle ist das eduPôle in Walferdange, das im September 2015 seine Tore geöffnet hat.

  • Effizientere Verwaltung der Ressourcen auf Bezirksebene

    Das Inspektorat übernimmt aktuell eine Vielfalt an unterschiedlichen Aufgaben, die nur noch zum Teil zum Kerngeschäft des Inspektorats gehören. Eine Reform drängt sich deshalb auf. Dazu sollen die Grenzen der bestehenden Schularrondissements überdacht und die Verwaltung der Ressourcen auf arrondissement-Ebene optimiert werden. Ziel dieser Reform ist es, eine höhere Reaktivität gewährleisten zu können und einen Rahmen für eine stärkere Autonomie der Schulen zu setzen.