• Präsentation

    Übergänge, ob am Ende der Grundschule oder im Laufe der Sekundarschulausbildung, sind entscheidende Momente in der Bildungskarriere eines jeden Menschen. Diese müssen so sorgfältig und transparent wie möglich gestaltet sein. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten und Talenten entsprechend zu einem Schulabschluss gebracht werden, der einen Einstieg in das Arbeitsleben ermöglicht. Dabei muss sowohl Schülerinnen und Schülern selbst als auch den Eltern mehr Verantwortung übergeben werden.

  • Orientierung in der Grundschule

    L’orientation à l’école fondamentale

    Der Übergang von der Grundschule zur Sekundarschule ist ein entscheidender Moment auf dem Bildungsweg eines jungen Menschen. Die Orientierungsentscheidung muss dabei in voller Transparenz getroffen werden und aus einer nuancierten Aussage über die Stärken und Schwächen des Schülers bestehen, vor allem auch angesichts eines breiter werdenden schulischen Angebots in der Sekundarschule. Um dies zu garantieren, wird die aktuelle Orientierungsprozedur analysiert und angepasst werden, wobei den Eltern eine größere Rolle zukommen wird. Zudem werden in diesem Zusammenhang Instrumente formativer Evaluation, wie etwa das Portfolio, gefördert.

  • Orientierung in der Sekundarschule

    Neben der Schaffung der Maison de l’orientation, der Anlaufstelle, wenn es um Orientierung in der Schule geht, werden die Sekundarschulen dazu aufgefordert und angeleitet, sich eine kohärente Strategie zur schulischen Orientierung der Schülerinnen und Schüler zu geben. Dadurch soll eine ganzheitliche Begutachtung und Beratung der Jugendlichen gewährleistet werden. Vor allem in den Jahren der Unterstufe müssen Schülerinnen und Schüler bei der Bestimmung ihrer schulischen Interessen und bei der Wahl ihres Bildungsweges unterstützt und gestärkt werden.

  • Anforderungsprofile für Ausbildungen der "formation professionnelle"

    Was den Übergang von der 9. Klasse zur 10. Klasse im enseignement secondaire technique betrifft, werden Anforderungsprofile für die Ausbildungen der formation professionelle definiert. Diese Profile sollen über die bestehenden Zugangsbedingungen in den Sprachen und der Mathematik hinausgehen und weitergehende Kompetenzen beinhalten, die für eine erfolgreiche berufliche Ausbildung unabdingbar sind (soziale Kompetenzen, aber auch z.B. handwerkliches Geschick).

  • Neuausrichtung des "Centre de psychologie et d’orientation scolaires" (CPOS)

    Im Kontext des Gesetzesprojektes zur Maison de l’orientation werden auch die Zuständigkeitsbereiche des Centre de psychologie et d’orientation scolaires (CPOS) neu festgelegt; vor allem die Verzahnung mit den anderen Akteuren, etwa den SPOS-Stellen in den Schulen oder der Action locale pour jeunes (ALJ) wird überdacht.

  • Jugendgarantie

    Die Jugendgarantie ist ein Konzept der Europäischen Union zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Ziel ist es, dass alle jungen Menschen unter 25 Jahren nach Abschluss ihrer Ausbildung oder nachdem sie arbeitslos geworden sind, innerhalb von vier Monaten ein konkretes und qualitativ hochwertiges Angebot erhalten. In Luxemburg arbeiten die Action locale pour jeunes (ALJ), und der Service National de la Jeunesse (SNJ) Hand in Hand mit dem Arbeitsamt (ADEM), um dieses Ziel zu erreichen.

  • Luxembourg Science Center

    Um Kindern und Jugendlichen die Faszination von Wissenschaft und Technik auf spielerische Art und Weise näher zu bringen, wird aktuell am Aufbau des Luxembourg Science Center gearbeitet. Neben anderen Aktivitäten erleben und verstehen Kinder und Jugendlichen Naturgesetze und Technologien dort, indem sie in Workshops selbst experimentieren, ausprobieren und spielen.