• Präsentation

    Die Bedeutung der Lehrererstausbildung, der Einführung in den Beruf und der Lehrerfortbildung ist unumstritten, wenn es darum geht, Schule als Ganzes weiterzuentwickeln. Dabei gilt es alle Phasen zu beachten: Die Phase der Initialausbildung wird an der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften (FLSHASE) der Universität gestärkt; die anschließende Einführung in den Beruf sowie die Fortbildung in einem life-long-learning-Ansatz werden durch die Schaffung des IFEN eine neue Qualität erreichen, wenn es darum geht, auf den Luxemburger Kontext hin angepasste Fortbildungsformate anzubieten, dies sowohl für die Grundschule als auch die Sekundarschule.

    Zum Profil des Lehrers gehört es, dass er sich nicht bloß für die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler zuständig fühlt, sondern auch für die berufliche Einführung der angehenden Lehrerinnen und Lehrer. So bieten sich auch Lehrerinnen und Lehrern in den Luxemburger Grund- und Sekundarschulen Perspektiven innerhalb des Berufs, indem sie als formateurs oder conseillers pédagogique intervenieren können. Um den Bogen zu schließen, wird das IFEN eng mit der Universität Luxemburg kooperieren. Ein erstes Projekt eines kooperativ zu erstellenden Ausbildungsformats für Formateure, die im stage der Grundschule intervenieren, befindet sich in der Konzeptphase.

  • Das Institut de Formation de l’Éducation Nationale (IFEN)

    L’Institut de formation de l’Éducation nationale (IFEN)

    Mit der Schaffung des Institut de Formation de l’Éducation Nationale (IFEN) gibt der Staat sich die nötige Struktur und Ressourcen, um eine praxisnahe und fachspezifische berufliche Einführung und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer zu gewährleisten.

    Einer der großen Vorteile des neuen Instituts, wenn es darum geht, Junglehrerinnen und –lehrer in den Beruf einzuführen, besteht darin, dass individuell auf das Profil der Lehrperson eingegangen und gegebenenfalls die Referendariatszeit entsprechend den Stärken und Schwächen des Kandidaten angepasst werden kann.