• Präsentation

    Die Reform von 2009 brachte neben der Kompetenzorientierung einen weiteren Paradigmenwechsel: Die formative Bewertung rückte in den Vordergrund, es geht vielmehr darum, einen ganzheitlichen Blick auf das Kind zu werfen, seine Stärken und Talente zu identifizieren, zu fördern und sichtbar zu machen und ihm sinnvolles und verständliches Feedback zu den erbrachten Leistungen zu geben. Die Arbeit mit Portfolios wurde in diesem Kontext gefördert.

  • Vereinfachung des bilan intermédiaire, des bilan de fin de cycle und des plan d’études in der Grundschule

    2014 wurde mit den Sozialpartnern entschieden, die bilans zu vereinfachen, sowohl inhaltlich als auch was die Handhabung betrifft. Das Ministerium arbeitet an Referenz- und Veranschaulichungsmaterial zum plan d’études, das es erlauben soll, dass Lehrkräfte aber vor allem auch Schulkinder und ihre Eltern besser verstehen, was in der Grundschule gelernt und gelehrt wird. So können Bilanzgespräche fruchtbarer genutzt werden.

  • Portfolio in der Grundschule

    Bereits seit einigen Jahren gibt es viele Schulklassen, die mit Portfolios arbeiten, das Fortbildungsangebot ist hoch. Es geht nun darum, den Portfoliogedanken weiter zu verbreiten, da  dieses Instrument sich dazu eignet, Lernprozesse zu verdeutlichen und den an Kompetenzen orientierten Unterricht zu strukturieren. Für den Austausch mit Kollegen der équipe pédagogique und den Eltern sowie dem Schüler oder der Schülerin dienen sie als Grundlage der Reflexionen und Entscheidungen.

    Im Kontext der Reform der Orientierung am Ende der Grundschule wird mit den Partnern analysiert, inwiefern ein dossier d’orientation als Grundlage der Orientierungsentscheidung dienen kann.